28. August 2026
Die Stadt Bad Driburg hat sich zum Ziel gesetzt bei der Veröffentlichung digitaler Sitzungsunterlagen einen möglichst hohen Grad der Barrierefreiheit zu erreichen. Hierzu werden die Mitarbeitenden der Stadt Bad Driburg geschult und für dieses wichtige Thema besonders sensibilisiert.
Zukünftig wird es möglichst barrierefreie Sitzungsunterlagen zu den Ausschuss-Sitzungen geben (Unterlagen von Fremdunternehmen und Fraktionsanträge fallen nicht darunter). Außerdem wird es für einen Testzeitraum von sechs Monaten einen bedarfsorientierten Einsatz von Gebärdensprache- und Schriftdolmetschern bei den Stadtratssitzungen geben. Der Bedarf muss spätestens 7 Tage vor der Sitzung bis 12.00 Uhr angemeldet werden. Zudem sollen testweise im Haupt- und Finanzausschuss die öffentlichen Beratungsvorlagen vorab in leicht verständlicher Sprache zusammengefasst werden. Diese Textversionen werden als Anlage zur Beratungsvorlage mit ausgegeben. Schließlich soll auch die Erprobung einer technischen Hörunterstützung erfolgen, sobald eine diesbezügliche Markterkundung erfolgt ist.
Die genannten Maßnahmen zielen darauf ab, die politische Gremienarbeit der Stadt Bad Driburg verständlicher zu machen und Menschen mit Handicaps besser daran teilhaben zu lassen. Sie gehen auf einen Bürgerantrag eines Bad Driburger Bürgers zurück. Ob diese Vorgehensweise dauerhaft umzusetzen sein wird, muss eine an die sechsmonatige Testphase anschließende Evaluation zeigen.