Der Verkehrsversuch begann nach den Osterferien und die ersten Erfahrungen sind sehr positiv: Der Bad Driburger Ausschuss für Bau, Straßen, Umwelt und Klimaschutz hatte im Februar dieses Jahres die Einrichtung von „Schulstraßen“ an der Schule unter der Iburg in der Zeit von montags bis freitags von 07:30 Uhr bis 08:00 Uhr beschlossen.
Betroffen sind die „Jahnstraße“ sowie die Straße „Am Aliserbett“. Der Verkehrsversuch soll zunächst bis zum Beginn der Sommerferien 2027 andauern. Unter einer „Schulstraße“ ist im derzeitigen Sprachgebrauch die temporäre Sperrung einer Straße für den Kfz-Verkehr im Nahbereich einer Schule zu den maßgeblichen Bring- und Holzeiten zum Unterrichtsbeginn zu verstehen. „Der Großteil der Eltern beachtet das Durchfahrtsverbot“, berichtete André Kurzen (Mitarbeiter Ordnungsamt). Wenn doch einmal jemand in den gesperrten Bereich hineinfährt, wird der Sachverhalt mündlich erläutert und auf das bestehende Verbot hingewiesen. „Viele Eltern lassen ihre Kinder an den dafür vorgesehenen Stellen aussteigen, insbesondere am Parkplatz Mühlenpforte und an der Parkzeile am Katzohlbach“, erklärte Kurzen. Somit ist das Ziel der Verkehrsberuhigung des Areals direkt vor der in einer Sackgasse gelegenen Grundschule auf einem guten Weg. Die Verantwortlichen der Schule und der Stadt hoffen nun, dass der Erfolg dauerhaft anhält. „Wir beobachten jetzt erstmal wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickelt und werden dann gegebenenfalls nachjustieren“, so Schulleiterin Marion Oeynhausen. Sie ist wie auch Bildungsdezernent Uwe Damer zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Verkehrsversuchs. „Denn diese Maßnahme führt dazu, dass die jüngsten Schülerinnen und Schüler sicherer zur Schule kommen“, resümiert Damer.