24. Juli 2025
Zur stetigen Verbesserung der Radwegeinfrastruktur von Bad Driburg dient das Radwegeverkehrskonzept als wichtige Richtlinie. Dabei geht es aktuell darum, auch die Übergänge von Radwegen auf die Straßen verkehrssicherer zu gestalten: kurz vor der Einmündung Georg-Nave-Straße in Bad Driburg an der Pyrmonter Straße kommt es immer wieder zu kritischen Situationen, wenn der Radverkehr auf die Fahrbahn einfädelt. Zur Lösung dieses Konflikts soll das Hochbord des Geh- und Radweges auf weiteren circa zehn Metern abgesenkt werden. Der Radverkehr soll nach Abschluss der Baumaßnahme zukünftig unmittelbar vom Geh- und Radweg auf den bereits bestehenden Schutzstreifen einfädeln und die Fahrt im Mischverkehr mit der Landesstraße 954 fortsetzen können. Die Umsetzung der Baumaßnahme wird voraussichtlich in der kommenden Woche starten und circa zwei bis drei Wochen dauern. Sie ist ein weiterer Baustein zur Optimierung der Radwegeinfrastruktur.
Bad Driburg erhöht die Verkehrssicherheit für Radfahrer
Zudem werden in diesen Tagen an mehreren Stellen im Stadtgebiet von Bad Driburg Verkehrshindernisse entfernt, die auf Verkehrsflächen mit Radverkehr stehen. Solche Hindernisse sind Sperrpfosten, Poller, Umlaufsperren, Absperrgeländer oder ähnliche Einrichtungen. Sie bergen insbesondere in der Dunkelheit oder bei schlechten Lichtverhältnissen eine erhebliche Gefahr für Radfahrerinnen und Radfahrer. Um ihre Sicherheit zu erhöhen, hat die Stadt Bad Driburg in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Höxter solche Verkehrshindernisse im Einzelfall auf ihre zwingende Notwendigkeit hin überprüft.
"Im Ergebnis werden nun insbesondere Poller und Absperreinrichtungen dort entnommen, wo sie nicht zwingend erforderlich sind", berichtet Baudezernent Florian Greger. Erforderliche, aber nicht den Vorschriften entsprechende Poller und Absperreinrichtungen werden zudem sichtbarer markiert. "Damit setzen wir einerseits einen Erlass des Verkehrsministeriums um und außerdem erhöhen wir die Verkehrssicherheit für Radfahrende, was genau unserer Zielvorstellung entspricht", freut sich Greger. Erst kürzlich war bereits im Einmündungsbereich zum Einzelhandelsstandort am Siedlerplatz mit dem gleichen Ziel eine sogenannte "Fahrradpforte" markiert worden.