16. Juli 2026
In den Bad Driburger Ortschaften gibt es Bürgerhäuser, Schützenhallen sowie Sport- und Begegnungsstätten für Vereine. Dies sind wichtige Stätten des sozialen Miteinanders, die das Leben in den Ortschaften besonders liebenswert machen. Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen stärken das dörfliche Leben durch die Verbesserung der beschriebenen Infrastruktur. Für die Martinushalle Reelsen konnte so eine Förderung aus dem Förderprogramm zur Struktur- und Dorfentwicklung generiert werden. Mit Hilfe der Zuwendung wurde nun der erste Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen
Die St. Martinus-Schützenbruderschaft als Eigentümer der Halle zeichnete verantwortlich für die umfangreiche Sanierung des Hallendaches und die Realisierung einer barrierefreien WC-Anlage. Im Rahmen dieser Bauarbeiten war die Brandsicherheit der Halle zu überprüfen. „Das Brandschutzkonzept zeigte auf, dass die im Jahr 1975 errichtete Halle nicht mehr den aktuellen Anforderungen an den Brandschutz genügt. So sind beispielsweise neue Fluchttüren zu installieren und Fenster und Oberlichter mit Rauchabzug einzubauen. Des Weiteren sind eine Sicherheitsbeleuchtung und der Einbau von Rauchmeldern notwendig“, berichtet Oberst Burkhard Ethner.
Für diese zusätzlich notwendigen Sanierungsmaßnahmen konnte die St. Martinus Schützenbruderschaft eine weitere Förderung erreichen. Die baubegleitenden Arbeiten, vom formalen Förderverfahren bis zur Eigenleistung vor Ort, werden mit erheblichem ehrenamtlichem Einsatz aus der Ortschaft ausgeführt. Die Stadt Bad Driburg leistete gerne Unterstützung bei der Beantragung der Fördermittel und bei der Planung der Sanierung, um diesen wichtigen Begegnungsraum dauerhaft für die Ortschaft zu erhalten.
„Das gute Zusammenwirken aller Beteiligten freut mich sehr! Es ist ein großer Gewinn für das soziale Miteinander und die Lebensqualität im Dorf, dass diese Projekte gefördert werden“, so der 1. Beigeordnete Michael Scholle.
Bildunterzeile: Von links: Michael Scholle (1. Beig.), Dagmar Hillen (Amtsleiterin Hochbau), Oberst Burkhard Ethner, Dietmar Kersting, Rainer Lütkehaus und Elmar Krull vor der Martinushalle.
