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Vorsicht, aber keine Angst: Eichenprozessionsspinner-Raupen auch auf Bad Driburger Stadtgebiet

29. Juni 2026

Wie schon in den vergangenen Jahren, hat es in den letzten Wochen im Stadtgebiet von Bad Driburg verschiedene Vorkommen von Eichenprozessionsspinnern gegeben – in Erpentrup, am Arnold-Janssen-Ring, auf dem Westfriedhof und an der Kapellenstraße in der Kernstadt. Die kleinen Raupen, die ihre Nester auf Eichenbäumen bauen, stellen für den Menschen bei direktem Kontakt eine Gesundheitsgefahr dar. Die Vorsichtsmaßnahme lautet deshalb: Nicht die Nester öffnen und nicht die Raupen anfassen!

„Grundsätzlich ist zwar Vorsicht angebracht, generelle Angst ist aber nicht nötig“, erklärt Baudezernent Florian Greger. „Gesundheitliche Beeinträchtigungen können von den Gifthaaren der Raupen verursacht werden, wenn man die Tiere anfasst oder die Nester öffnet. Diese Haare können bei Menschen Allergien auslösen, die mit Hautausschlag und im schlimmsten Fall mit schwerer Luftnot einhergehen. Dies setzt aber direkten Kontakt mit den Haaren voraus.“

Prinzipiell können die Raupennester überall dort auftauchen, wo Eichen stehen. Im Bad Driburger Stadtgebiet gibt es aber vergleichsweise sehr wenige Eichen. Besonders beliebt sind bei den Tieren warme Waldränder. Die Nester sind als graue Gespinste an Eichenästen zu erkennen. Gespinste an Schlehen oder Pfaffenhütchen sind harmlos; sie stammen von der Gespinstmotte.

Eigentümer sollten befallene Bäume mit Hinweisschildern markieren, um die Bevölkerung vor direktem Kontakt zu warnen. Diese Maßnahme bezeichnen die Experten als in der Regel vollkommen ausreichend, um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Vor dem anstehenden Triathlon in Neuenheerse wird die Stadt zusätzliche Kontrollen an der Laufstrecke durchführen.


Eichenprozessionsspinner