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Alles rund um das Thema COVID-19 / Corona

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Persönliche Information des Bürgermeisters

An dieser Stelle wende ich mich erneut direkt an Sie um das Thema SARS-CoV-2/Covid-19, verkürzt „Corona-Virus“, anzusprechen und Sie über die aktuellen Entwicklungen zu unterrichten.

Das sich rasch verbreitende Virus SARS-CoV-2/Covid-19, bekannt als „Corona-Virus“, welches erstmals Dezember 2019 diagnostiziert wurde und in dieser Form noch nie aufgetreten ist, betrifft dies unser aller höchstes Schutzgut: Gesundheit und menschliches Leben. Vielen von Ihnen sind vor allem die Geschehnisse in Norditalien bekannt.

Der Unterschied zu eher regional begrenzten Epidemien wie SARS oder Ebola liegt darin, dass sich dieser Virus in kurzer Zeit weltweit verbreitet hat, daher stammt auch die Bezeichnung einer ‚viralen Verbreitung‘, und mittlerweile von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Pandemie eingestuft wurde.

Mittlerweile ist auch unsere Stadt von den Schutzvorkehrungen betroffen.
Ein Blick nicht nur in die Straßen unserer Stadt vermittelt seit nunmehr über einer Woche einen gänzlich unbekannten, nahezu verstörenden Eindruck: geschlossene Cafés, Restaurants und Geschäfte, viel weniger Menschen halten sich in der Innenstadt auf, wo doch eigentlich das beginnende Frühjahr mit viel Sonne und milden Temperaturen zusätzlichen Schwung verleihen sollte. Viele von Ihnen haben mir in den vergangenen zwei Wochen zudem ihre persönlichen Sorgen und Ängste mitgeteilt.

Seien Sie aber bitte trotz dieser außergewöhnlichen und gewiss auch belastenden Situation versichert, dass Sie seitens der Stadtverwaltung nicht im Stich gelassen werden:
Die Aufrechterhaltung der Verwaltungsabläufe wurde durch ergriffene Maßnahmen wie Priorisierung von Aufgaben und Projekten, Homeoffice und Dezentralisierung von Mitarbeiter/innen sichergestellt.

Das Amt für öffentliche Ordnung und Sicherheit steht für alle ordnungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 zur Verfügung. Ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 05253-88-2222 ist frei geschaltet.
Wir werden auch die lokale Wirtschaft nicht im Stich gelassen: derzeit werden Überlegungen angestellt, wie Hilfen etwa durch Stundungen und Aussetzungen rasch und wirksam zuteil werden können. Nach besten Kräften und Möglichkeiten soll auch an den beschlossenen Investitionen vor allem in unsere Infrastruktur festgehalten werden.

Ich möchte an dieser Stelle den Selbsthilfegruppen wie auch dem Dorfladen ein besonderes Lob zollen (Kontakte hierzu finden Sie im Innenteil dieser Ausgabe). Hier zeigt sich, was sich hinter dem Wort Uneigennützigkeit und Solidarität verbirgt. Insbesondere wird deutlich, wie vielfältig bürgerschaftliches Engagement ist. Bürgerengagement ist auch kein Gut, das unseren Alltag und den Staat nur ergänzt und auf das bei ausreichend zur Verfügung stehenden öffentlichen Mitteln verzichtet werden könnte. Engagement und Partizipation sind zwei wesentliche Elemente auf dem Weg zu einer stabilen, aktiven und lebenswerten Gesellschaft, was jetzt wichtiger denn je erscheint. Daher nochmals mein ganz herzlicher Dank für Ihre selbstlose Hilfe für die hilfsbedürftigen Nächsten.

Ganz wichtig ist zudem, dass die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, Getränken und Hygieneartikel aufrechterhalten bleibt. Gerade in dieser Situation zeigen sich die Stärken unserer hochgradig entwickelten Volkswirtschaft mit ihren Logistikketten. Dies erstreckt sich bis hin zu Lieferservices für ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen, denen der Einkauf schwerfällt oder gar unmöglich ist.

Ich richte zudem einen deutlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt: Ich bitte Sie eindringlich um strikte Beachtung des Erlasses unseres Bundeslandes NRW zum Umgang mit der Pandemie.
Zusammengefasst lautet dieser: „Die nordrhein-westfälische Landesregierung verbietet Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit. Ausgenommen von dem Verbot sind Ehegatten, Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen: Sie dürfen auch weiterhin gemeinsam auf die Straße. Auch dürfen minderjährige und unterstützungsbedürftige Personen begleitet werden. Ausnahmen gelten zudem für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen. Außerdem werden per Rechtsverordnung alle Restaurants und Gaststätten bis zum 19. April geschlossen. Friseure, Massagesalons und Tattoo-Studios, bei denen Menschen eng aufeinander treffen, müssen ebenfalls schließen. Ein komplettes Ausgangsverbot gibt es somit nicht. Schulen und Kitas sind voraussichtlich bis zum 19. April geschlossen.“

Das öffentliche Leben wurde in den vergangenen Wochen mehr und mehr eingeschränkt: Schulen, Kindertagesstätten, Bäder und Sporteinrichtungen haben ihren Betrieb eingestellt, Veranstaltungen und Zusammenkünfte sind ausnahmslos untersagt, Geschäfte und Läden wurden temporär geschlossen, soziale Kontakte minimiert. Mit diesen Erlassen wird auf ein Abflachen der Corona-Infektionskurve gezielt. Aber dieses Abflachen wird erst zeitversetzt eintreten und mindestens 2 Wochen in Anspruch nehmen. Dies hängt wiederum mit der Dauer von Inkubationszeiten, leichten und schweren Symptomen und Testergebnissen zusammen.

Ich appelliere nochmals an Alle, sich an die Vorgaben zu halten und gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Je strikter die Erlasse befolgt werden und je disziplinierter wir auftreten, desto rascher wird die Zahl der Infektionen abnehmen und wir können nach und nach wieder in die uns so lange bekannten und vertrauten Zustände zurückkehren. Nochmals: Das Corona-Virus ist noch weitgehend unbekannt, unser aller Immunsystem ist somit darauf unvorbereitet und die Verbreitungsrate des Virus liegt über dem anderer Ansteckungsrisiken: eine infizierte Person, bei der nicht mal Symptome auftreten müssen, kann bis zu drei weitere Menschen in nächster Umgebung infizieren. Dies setzt sich dann wie ein Schneeballsystem weiter fort und führt binnen kürzester Zeit zu tausenden Infizierten.

Gerade ältere Menschen gehören zur höchsten Risikogruppe bezogen auf Gesundheit und Leben, daher bitte ich um besondere Rücksichtnahme auf diese Altersgruppe.

Wenn wir die bevorstehende Zeit mit Disziplin und Geduld durchhalten, werden wir alle erdenklichen Folgen – privater, sozialer und wirtschaftlicher Art – weitgehend minimieren können. Lassen Sie es uns also bitte anpacken und durchhalten.

Ihr
Burkhard Deppe
Bürgermeister

Wichtige Kontakte

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117

"Corona"-Hotline des Landes: 0211 / 9119 1001

Ordnungsamt Stadt Bad Driburg: 05253 88 1320 | E-Mail senden 

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