Bad Driburg Panorama
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weitere Schlüsselprojekte

Regionalplan OWL

Bericht zum Stand des Beteiligungsverfahrens

Der Regionalrat Detmold hat in seiner Sitzung vom 28. September 2015 die Regionalplanungsbehörde mit der Erarbeitung eines Entwurfes des Regionalplanes (frühere Bezeichnung: Gebietsentwicklungsplan) für die gesamte Planungsregion Ostwestfalen-Lippe beauftragt. Der Regionalplan legt die regionalen Ziele und Grundsätze der Raumordnung für die Entwicklung der Region OWL in Bezug auf die zentralen Themen ‚Siedlung‘, ‚Freiraum und Umwelt‘, ‚Mobilität‘ sowie ‚Leitungsbandinfrastruktur und Energie‘ fest. Er setzt damit die Vorgaben, die das Land NRW in seinem Landesentwicklungsplan (LEP) macht, für den Planungsraum OWL um.

Eine erste Einbeziehung der betroffenen Gemeinden erfolgte im Zuge von Kommunalgesprächen mit der Bezirksregierung. Im Anschluss an diese Gespräche hat die Stadt Bad Driburg im Januar 2019 ihre Vorstellung der Stadtentwicklung in einem Fachbeitrag gemeinsam mit den Gemeinden des Kreises Höxter abgegeben.

Der Regionalplan gibt die Rahmenbedingungen insbesondere für die Bauleitplanung der Kommunen in OWL vor. Denn die Bauleitpläne (Flächennutzungs- und Bebauungspläne) haben sich den Zielen der Raumordnung anzupassen (s. § 1 Abs. 4 BauGB). Die Planungen haben daher wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Stadt Bad Driburg. Insbesondere der lange Planungshorizont bedingt eine gründliche Prüfung der Interessen der Stadt Bad Driburg.

Inzwischen ist durch die Regionalplanungsbehörde ein Planentwurf erarbeitet worden. Die Auslegung des Planentwurfes begann am 1. November 2020. Den Kommunen wird damit bis zum 31. März die Gelegenheit gegeben, ihre Interessen schriftlich zu fixieren und Stellung zu den Darstellungen des Regionalplanes 2035 zu geben. Bereits jetzt bat die Bezirksregierung um Abgabe von allgemeinen Fragen oder Informationen zum Planentwurf, um ein größeres Zeitfenster zur Prüfung der Eingaben zu gewinnen.

Die Stadt Bad Driburg hat das Büro ILB Rinteln mit der Beratung im Rahmen dieses Beteiligungsverfahrens beauftragt. Inzwischen ist eine Erklärung erarbeitet worden, mit welcher zunächst inhaltlich auf die geplanten Darstellungen des Regionalplanes eingegangen wurde. Insbesondere wurde auf die notwendige Verlagerung bzw. Erweiterung der Suchräume zur Wohnbaulandentwicklung hingewiesen. Da seit der Abgabe des Fachbeitrages erhebliche Bautätigkeit stattfand und einige seinerzeit als Reserven betrachtete Flächen bereits fast erschöpft sind, war eine Anpassung notwendig. Daneben sind Anregungen zur Darstellung eines weiteren ASB für gewerbliche Flächen ausgesprochen worden.

Auch für Sie besteht im Rahmen des derzeitigen Beteiligungsverfahrens bis zum 31.März 2021 die Möglichkeit zur Stellungnahme zu den Planungen.

Sie haben die Möglichkeit, mittels „Beteiligung-Online“ über das Internet Stellung zu nehmen. Alternativ zu „Beteiligung-Online“ können Stellungnahmen auch per E-Mail (beteiligung-regionalplanowl@bezreg-detmold.nrw.de) und per Post (zu richten an: Bezirksregierung Detmold, Dezernat 32, Leopoldstr. 15,32756 Detmold) erfolgen.

Sollten Sie an einer Koordinierung Ihrer Interessen interessiert sein und Kontakt zur Stadt Bad Driburg aufnehmen wollen, ist es von Vorteil, Ihre Interessen oder Anregungen bis zum 15.02.2021 abzugeben, damit diese im Rahmen der Beratungen der städtischen Gremien für eine gemeinsame Stellungnahme berücksichtigt werden können.

Ihre Anregungen und Ideen zur zukünftigen Entwicklung der Stadt Bad Driburg werden gern entgegen genommen.

Weitere Informationen im Internet

Video auf Youtube:

Regionalplan 2035

 

Neubau einer Kindertagesstätte mit Familienzentrum

Ab dem Frühjahr 2019 wird die Stadt Bad Driburg in der Georg-Nave-Straße (Kernstadt) mit dem Bau einer neuen Kindertagesstätte mit angeschlossenem Familienzentrum beginnen. Mit Beginn des Kindergartenjahres 2020 soll die Einrichtung im Sommer bezugsfertig sein. Die bisher angemieteten Räumlichkeiten in der Alleestraße werden dann entfallen.

Um zu den bestmöglichen Entwürfen für die Kindertageseinrichtung zu gelangen, wurde ein Architektenwettbewerb ausgelobt und durchgeführt. Dieser wurde mit der Preisgerichtssitzung am 13.11.2018 abgeschlossen. Insgesamt wurden 12 sehr interessante Arbeiten eingereicht und bewertet. Der Entwurf des ersten Preisträgers wird weiterentwickelt und umgesetzt werden.

1. Preis: Architekturbüro LTHX, Dresden: 12.000€ Preisgeld
2. Preis: Architektur-Werk-Stadt, Paderborn: 9.000€ Preisgeld
3. Preis: Winkens Architekten, Berlin: 6.000 € Preisgeld
4. Preis: Sackmann Peyer, Berlin: 3.000€ Preisgeld

Einen Einblick in die Entwürfe erhalten Sie hier .
Die neue Kindertagesstätte sieht 6 Gruppen mit insgesamt 115 Plätzen vor. Damit reagiert die Stadt Bad Driburg auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Plätzen im U3- und Ü3-Bereich. Flexible Öffnungszeiten der Einrichtung werden sich für berufstätige Eltern bzw. alleinerziehende Mütter/Väter als attraktives Angebot darstellen.

 

Erlebniswald am Steinberg

Der Rat der Stadt Bad Driburg hat am 26.04.2018 beschlossen, eine „Potenzial- und
Entwicklungsstudie für den ErlebnisWald am Steinberg in Bad Driburg“ erstellen zu lassen.
Ursächlich waren Überlegungen, das Buddenberg-Arboretum touristisch aufzuwerten und umliegende Flächen in ein insgesamt intensiver genutztes touristisches Areal einzubinden, um die touristische Attraktivität des Ortes zu steigern und perspektivisch weiterzuentwickeln.
Die Studie wurde von Januar bis Mai 2019 durch das Tourismusberatungsbüro „BTE“ aus Hannover erstellt. In diesem Zeitraum fanden zwei Workshops am 13.02.2019 und am 03.04.2019 statt, um eine Beteiligung der maßgeblichen Akteure und Zielgruppen zu gewährleisten. Der erste Workshop richtete sich an die relevanten Fachämter, die Touristik GmbH Bad Driburg und überregional ausgerichtete Akteure des Tourismusgewerbes. Der zweite Workshop richtete sich darüber hinaus an die politischen Vertreter, die Leitungsebene der Schulen und Kitas, die Elternbeiräte und Schulpflegschaftsvorsitzenden dieser Einrichtungen, Schulsprecher, Interessensgemeinschaften der Jugend und die beiden großen Sportvereine am Ort. Beide Workshops dienten der Abstimmung des inhaltlichen Konzepts und der Sammlung von Angebotsideen. Das vorliegende Konzept berücksichtigt diese.

Im Ergebnis der Bearbeitung und des Beteiligungsverfahrens steht ein Angebotskonzept mit 15 ausgewählten Maßnahmen, das sich an zwei große Kern-Zielgruppen richtet:
-Kinder bzw. Familien mit Kindern, die hier ein attraktives Walderlebnis vorfinden,
-Erwachsene, die den Gesundheits- und Erholungswert des Waldes erleben wollen.

Das Angebotskonzept richtet sich gleichermaßen an Einwohner und an Touristen, die
Kernattraktionen haben ein Einzugsgebiet bis 60 Minuten Fahrzeit. Aufgrund der Struktur des Einzugsgebiets (relativ geringe Tourismusintensität) werden Einwohner von Bad Driburg und Umgebung den Großteil der Besucher stellen. Dies entspricht auch dem Grundgedanken des Projekts als Maßnahme der Stadtentwicklung.

Als kommunale Infrastruktur ist der „ErlebnisWald“ auch nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Ziel ist vielmehr, die Entwicklung eines besonderen, hochwertigen Freizeit- und
Naherholungsangebots, das auch einen Beitrag zur Förderung des örtlichen Tourismus mit der Leitlinie „Heilkraft der Natur“ leistet. Die meisten Maßnahmen richten sich an ein breites Zielgruppenspektrum, nur wenige sind explizit für unterhaltungsorientierte Familien mit Kindern oder für gesundheitsorientierte Erwachsene konzipiert. Im Downloadbereich ist ein Exzerpt der Studie einsehbar.

Am 17.06.2019 hat der Stadtrat beschlossen, die Studie für die weitere Entwicklung des Buddenberg-Arboretums zu Grunde zu legen. Vereine, Bürger und Organisationen sollen dazu noch weiter eingebunden werden.


Buddenberg-Arboretum 
Buddenberg-Arboretum

Die Erstellung der Studie wurde zu 65% mit Mitteln aus LEADER bezuschusst.


Downloads:

  • Chartbericht Erlebniswald (1854 KB)

    Potenzial- und Entwicklungsstudie für den „ErlebnisWald“ am Steinberg - Chartbericht

 

Anschrift

Stadt Bad Driburg
Am Rathausplatz 2
33014 Bad Driburg

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Tel.: 05253 / 88-0
Fax: 05253 / 88-135
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