Bad Driburg Panorama
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Bund und Land fördern die Qualitätsverbesserung und Modernisierung der Bad Driburger Wanderinfrastruktur

27.01.2016

Projekt "Qualitätsverbesserung und Modernisierung der Bad Driburger Wanderinfrastruktur" soll bis zum 31.12.2016 abgeschlossen sein. Ein neues Zielwegwesiungssystem, neue Schutzhütten und Möbelierung sind geplant und werden aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW gefördert

In weiten Teilen der Region und vor allem im Stadtgebiet Bad Driburg genügt die Wanderinfrastruktur derzeit nicht mehr den Qualitätsansprüchen der heutigen Wanderer. Eine fehlende Konzeptionierung und Zielwegweisung, zu wenige Rastmöglichkeiten und Informationstafeln, mangelnde thematische Inszenierungen in Kombination mit schlechten Wegezuständen und problematischen Wegführungen sind in vielen Bereichen Realität. Dies bestätigen auch die Ergebnisse der vergleichenden Qualitätsbewertung (VQB) von Heilbädern und Kurorten aus (gesundheits-)touristischer Sicht (ETI, 2007), die für Bad Driburg einen konkreten Handlungsbedarf in Bezug auf die Qualität der wegweisenden Beschilderung, der Rastplätze und Schutzhütten sowie der Informationstafeln aufzeigen. Damit Bad Driburg die im Gutachten aufgezeigten Schwächen ausgleichen, sein ausgewiesenes Potenzial im Wanderbereich durch bessere Qualifizierung und Abgrenzung gegenüber anderen Anbietern langfristig stärker nutzen und sich im Wandermarkt als Wanderort nachhaltig weiter profilieren kann, ist eine marktgerechte Ausstattung der Wanderinfrastruktur basierend auf den Erwartungen der heutigen Wandererzielgruppe notwendig.

Daher soll in Zusammenarbeit mit den Wandervereinen, dem Naturpark und den Grundeigentümern durch eine grundlegende Qualitätsverbesserung der touristischen Wanderinfrastruktur eine deutlich verbesserte Wettbewerbssituation erreicht werden, die nachhaltig ist. Die Leitung der Wanderer zum Wanderweg und vor allem die Hinführung und Verknüpfung zum Eggeweg/Hermannshöhen und den Wegen der Erlesenen Natur soll verbessert werden. Aspekte der Barrierearmut bzw. –freiheit sollen ebenfalls bei einzelnen Routen Berücksichtigung finden.

Im Hinblick auf die Empfehlung der VQB stehen im Zentrum des Projekts die Neueinrichtung eines durchgängigen Zielwegweisungssystems für die Wanderwege, die Neukonzeptionierung der Informationspunkte und eine neue Thematisierung der Wege sowie die Verbesserung der Rastplatz- und Schutzhütten-Situation. Das Zielwegweisungssystem soll ermöglichen, die Wanderer mit durchgängigen Hinweisen zu touristischen Zielen und gastronomischen Betrieben leiten zu können und ihnen die Orientierung und Einschätzung von Entfernungen zu erleichtern. Im Rahmen der Neukonzeptionierung der Informationsstruktur werden unter anderem an besonderen Knotenpunkten Wander-Info-Punkte neu geschaffen, die zu einer Bündelung der Routenstartpunkte und damit zu einer Erleichterung des Einstiegs in die Wanderwege führen sollen. Auch Informations- und Erlebnispunkte gibt es derzeit nur an vereinzelten Wanderwegen. Sie bilden aber eine wichtige Grundlage und Unterstützung für die Thematisierung und damit für die Attraktivität der Wege. Sie werden daher im Rahmen des Projektes ebenfalls neu eingerichtet.

Schutzhütten, Bänke und Bank-Tisch-Kombinationen sind als Plätze zum Rast machen, Verweilen und für den Landschaftsgenuss besonders wichtig. Eine einheitliche, besondere Möblierung kann außerdem den Markenauftritt der Region stärken. Daher soll neben der reinen Markierung und Beschilderung auch die touristische Möblierung optimiert werden. Die bisher im Stadtgebiet aufgestellten Bänke, Rastplätze und Schutzhütten sind in ihrer Zahl laut VQB nicht ausreichend. Bei der Optimierung der Möblierung steht daher die Einrichtung von neuen Rast- und Ruhemöglichkeiten im Fokus, die durch ihre Art und ihren Standort konkret auf Wanderer ausgerichtet sind.

Sowohl die Zielwegweisung als auch die Info-Punkte und die Möblierung werden mit dem Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge, der mit der Errichtung von Infrastruktur im Kreis Lippe im Rahmen des Wanderkompetenzzentrums beauftragt ist, abgestimmt.

Das Eggegebirge wird neben Wanderern auch von zahlreichen anderen (touristischen) Akteuren genutzt (Radfahrer, Reiter, Grundeigentümer, Holzwirtschaft, Jäger, Naturschutz). Dadurch entstehen Nutzungskonflikte. Es sollen daher bei der Erneuerung der Infrastruktur bestehende Konfliktpotenziale durch entsprechende Maßnahmen (Entzerrung der Nutzungen, umfassende Information und Lenkung der Besucher durch eine professionelle Beschilderung) möglichst minimiert werden.

Das Projekt unter dem Titel „Nachhaltige Qualitätsverbesserung und Modernisierung der touristischen Wanderinfrastruktur in Bad Driburg“ läuft über einen Zeitraum von einem Jahr und soll bis zum 31.12.2016 abgeschlossen sein.

Es hat ein Gesamtvolumen von ca. 340.000 € und wird mit etwas über 270.000 € aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW gefördert. Die Stadt Bad Driburg dankt den Fördermittelgebern für die Unterstützung.

 

Anschrift

Stadt Bad Driburg
Am Rathausplatz 2
33014 Bad Driburg

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Tel.: 05253 / 88-0
Fax: 05253 / 88-135
info@bad-driburg.de

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